Der Reiz der Vorführung Part II

Ihr Herr ließ sie vor sich her gehen, nicht etwa weil sie sich ihrer Rolle in diesem gemeinsamen Spiel nicht bewusst war…
Er tat es, um die Reaktionen der anderen Gäste besser wahrnehmen zu können.
Es erfüllt ihn mit Stolz zu sehen, wie seine Sub begutachtet wird und sich die Empfindungen der Umstehenden sich in ihren Mimiken widerspiegelt.
Er sah ehrliche Anerkennung,  verhohlende Begierde, versteckten Neid – All das machte ihn unendlich stolz, den diese Sub war nicht nur Spielgefährtin, sie war die Frau die er liebte.

Sie gingen direkt an die Bar im Raucherbereich und sie bestellte die Drinks.
Und auch hier bemerkte er die Blicke der anderen auf ihr…

Sie unterhielten sich über dies und das bis ihr Herr plötzlich das Thema wechselte : „Ich will dich wieder auf der Sklavenaustellung zur Begutachtung freigeben…“
Ihre Augenbrauen rutschten nach oben und fast wäre ihr ein Widerspruch über die Lippen gerutscht.
Die Sklavenaustellung…
Sie wusste nicht, ob sie es lieben oder hassen sollte. Es erfüllte sie mit Scham und gleichzeitig erregte es sie. Doch es dürfen nur Frauen sie begutachten und testen. Um als Mann mit ihr zu spielen, musste er ihr vollstes Vertrauen haben und das besaßen nur einige wenige.
Sie sah ihn an und sprach:“ Aber bitte wieder mit dem Zettel.“
Er nickte.
Der Zettel war eine Art Anleitung fur die anderen Gäste. Man trug den Namen des  Sklaven oder der Sklavin ein, setzte seine Kreuze bei den Erlaubnissen und Verboten und hängte ihn zusammen mit dem Sklaven, der Sklavin an eine Kette, welche an der Decke verankert ist. Dann zieht man sich zurück und genießt das Schauspiel.

Fortsetzung folgt.

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Der Reiz der Vorführung

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Als sie auf der Party erschienen,  war der Club schon gut gefüllt.
Seine Sub  war noch nicht entsprechend gekleidet, was sich nun ändern sollte.
Ihr Herr hatte ihr alles mitgebracht, die Unterbrustcorsage, den String mit den beiden Ketten im Schritt,
die neuen Schuhe und als kleines Highlight eine Nonnenhaube.

Er schaute ihr beim umziehen zu. Das tat er gern, wie sie wusste.
Mit den Augen streichelte er über ihren entblößten Körper,  nicht eine Stelle wurde ausgespart.
Er beobachtete wie sie die Corsage anlegte und dann in den String stieg.
Als die Ketten ihre Lippen umspielten, lächelte er zufrieden.

„Ich habe noch eine Kleinigkeit für dich“ sprach er und griff in die große schwarze Tasche.
Als seine Hand wieder zum Vorschein kam, hielt er ein Halsband in der Hand.
Ihr Halsband. Ihre Augen begannen zu glitzern, denn dieses Halsband zeichnete sie als das aus, was sie war:

Seine Sub!

Doch am Halsband hingen diesmal zusätzliche Ketten, welche mit den Handfesseln aus Leder verbunden waren.
Er legte ihr das Halsband an und wohlige Schauer durchzogen sie.
Doch er wäre nicht ihr Herr, wenn er nicht noch eine kleine Gemeinheit parat hätte.
Nachdem er ihr auch die Handfesseln angelegt hatte, löste er den Karabinerhaken am Halsband, zog die Ketten durch den Ring und hakte sie im String ein.

„So kann ich dich noch besser führen“ sagte er mit einem frechen Lächeln und zupfte etwas an den Ketten.
Ihre Reaktion folgte direkt, denn die Ketten teilten nun ihre mittlerweile feuchten Lippen.

Er gab ihr einen leichten Schubs in Richtung der Partyräume, dass Spiel begann…

Wird fortgesetzt…..

Neulich im Club oder wie Shades of Grey die Sichtweise veränderte

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Vorweg, ich habe die Buchreihe „Shades of grey“ nicht gelesen, noch nicht.

Samstag Abend, es war mal wieder Zeit ins Haus Sandersfeld zu fahren und wieder zu spielen.

Ja, bei uns heissen SM-Sessions Spiele. Man schlüpft in seine bevorzugte Rolle, in bestimmte Kleidung (mal mehr, mal weniger) und nutzt spezielle Spielgeräte.

Es ist ein Rollenspiel für Erwachsene.

Als meine Frau auf dem hölzernen Pferd von mir platziert wird, trägt sie nur eine venezianische Maske und ich kleide sie in Seile.
Immer mehr Zuschauer versammeln sich in gebührenden Abstand und verfolgen unser Spiel.
Und nun fällt mir der Unterschied zum letzten Besuch auf.
Anstatt erschreckt zurück zu weichen und blöder Kommentare sind es besonders die Frauen, welche meine Frau sehr interessiert beobachten und jede noch so kleine ihrer Reaktionen auf meine schmerzvolle und doch liebevolle Behandlung wahrnehmen.
Sonst waren es immer Kommentare wie „o mein Gott, der schlägt seine Partnerin, die Ärmste“ und ähnliche, die uns recht schnell die Lust am Spiel versauten.
Doch diesmal war alles anders. Sie schienen endlich zu verstehen.
Schienen meine Frau regelrecht zu beneiden, würden es gern selbst erleben.
Sollte eine Erotik-Roman Reihe das geschafft haben, was tausende SMler nicht geschafft haben?
Ist SM endlich als sexuelle Spielart in den Köpfen derer angelangt, die es sonst als pervers und abstossend empfanden?

Ich werde mal einige der Bücher lesen und bin gespannt ob es wirklich Verständnis ist, oder einfach nur zum „Trend“ wird.

Waaas? Du machst SM? Das ist ja pervers!

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-dramatisierte Darstellung eines SM-Pärchens-

So und ähnlich sind die meisten Reaktionen im Freundes- und Bekanntenkreis, wenn man zu seinen sexuellen Vorlieben steht.

Gegenfrage: Was ist pervers?
Ist der Typ, der gerne Frauenkleidung trägt pervers?
Ist das Mädchen von nebenan pervers, weil sie auf Männer steht, die ihr Vater sein könnten?
Ist der Arbeitskollege pervers, weil er homosexuell ist?

Nein.
Nur weil viele immer noch nicht die Sexualität anderer akzeptieren wollen, nur weil immer noch soviel Engstirningkeit existiert, sind Menschen die von der „Norm“ in den Köpfen anderer abweichen gleich pervers. Dabei ist gerade der BDSM Bereich viel „alltäglicher“ als die meisten denken. Es beginnt schon beim harmlosen Klapps auf den Po, beim Augenverbinden im heimischen Schlafzimmer, beim Knabbern an den Nippeln. BDSM ist ein sehr weitläufiger Fetisch und sicherlich nichts für jedermann. Hier alle Facetten aufzuführen, würde den Rahmen eindeutig sprengen. Sehr empfehlenswert zum Thema ist das Taschenbuch „Die Wahl der Qual“ von Katrin Lässig und Ira Stürbel, erschienen im RoRoRo Verlag.
ISBN: 3-499-60944-4

Anstatt Menschen zu verurteilen, weil sie eben diesen Fetisch ausleben, einfach mal nachfragen. Gerade SMler sind gerne bereit, Vorurteile durch Aufklärung aus der Welt zu schaffen.

„Blöder Macho!“ – „Scheiss Emanze!“

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Frauen sind die neuen Männer!
Zumindest wenn es nach diversen Frauenrechtlerinnen geht.
Die heutige Frau kümmert sich um ihre Karriere, um ihr Ansehen in der Gesellschaft. Erst weit danach kommt Beziehung, Familie, etc.
Aber ist es das wirklich, was Frauen von heute wollen?
Ich denke, die moderne Frau ist eine gesunde Mischung aus Emanzipation und alten Werten.
Doch einigen „Hardcore-Männerhasserinnen“ ist das noch lange nicht genug.
A.Schwarzer, eine Männerfeindin der ersten Stunde, will Frauen vorschreiben, wie Sie zu leben haben. Schon mal die Frauen gefragt, ob Sie dass auch wollen?
Sicher, jeder Redner, jede Rednerin hat seine Anhänger/innen.
Doch das ist eine verschwindend geringe Zahl.
Die Masse möchte immer noch von ihrem Partner beschützt und versorgt werden.
Nach Schwarzer sollte es auch im Bett gleichberechtigt ablaufen, die Frau öfter oben sein. Alles andere wäre frauenfeindlich. Aha…
Meinetwegen, ich steh drauf, wenn meine Partnerin auf mir sitzt und richtig geil reitet.
Und auch hier kommt mir wieder der Gedanke: Wollen Frauen das wirklich?
Meine Partnerin und ich sind leidenschaftliche SMler, wir lieben das Spiel mit der Macht und Unterwerfung. Bin ich nun frauenfeindlich, weil ich dem Wunsch meiner Partnerin nachkomme und sie peitsche, fessle und von hinten nehme?
Wenn ich’s sein muss, damit ich meine Partnerin glücklich machen kann, dann bitte.
Zwängt uns ruhig eure verklärte Ansicht auf, es wird euch nicht gelingen.
Ein Mensch ist ein Individuum und in seinem Denken und Handeln frei (mal von den Gesetzen abgesehen).
In diesem Sinne:
„Schatz, zieh dich aus, leg dich hin, wir müssen reden.“

Was Männer von Männern unterscheidet… Oder auch nicht.

Welche Art von Männern braucht das Land?

Ich behaupte: alle.
Vom Hardcore-Macho zum weichgespülten Ultra-Softi…
Alle haben ihre Daseinsberechtigung.

Und was für Männer brauchen Frauen?

Auch hier kann man sagen:
Für jedes Döschen gibt es den passenden Deckel.

Ok und um was geht es nun?

Kennt ihr diese Typen, tätowiert, rauchend, einfach ne koole Sau, die auch noch Kochen kann, mal den Kaffee ans Bett bringt und ne starke Schulter zum Ausheulen anbietet?

Nein?

Kein Wunder, wir sterben aus!
Die heutige Generation von heranwachsenen Schwanzträgern
(ja ich schäme mich für diese Art der Artgenossen) ist von Bushido, Sido und Konsorten geprägt.

Im eigentlichen verfolgen wir Männer alle das selbe Ziel: Ficken.
Doch die Art und Weise wie dieses Ziel mehr oder weniger erfolgreich angegangen wird, unterscheidet sich gewaltig.

Und davon wird dieser Blog handeln.

Stay tuned!