Der Reiz der Vorführung

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Als sie auf der Party erschienen,  war der Club schon gut gefüllt.
Seine Sub  war noch nicht entsprechend gekleidet, was sich nun ändern sollte.
Ihr Herr hatte ihr alles mitgebracht, die Unterbrustcorsage, den String mit den beiden Ketten im Schritt,
die neuen Schuhe und als kleines Highlight eine Nonnenhaube.

Er schaute ihr beim umziehen zu. Das tat er gern, wie sie wusste.
Mit den Augen streichelte er über ihren entblößten Körper,  nicht eine Stelle wurde ausgespart.
Er beobachtete wie sie die Corsage anlegte und dann in den String stieg.
Als die Ketten ihre Lippen umspielten, lächelte er zufrieden.

„Ich habe noch eine Kleinigkeit für dich“ sprach er und griff in die große schwarze Tasche.
Als seine Hand wieder zum Vorschein kam, hielt er ein Halsband in der Hand.
Ihr Halsband. Ihre Augen begannen zu glitzern, denn dieses Halsband zeichnete sie als das aus, was sie war:

Seine Sub!

Doch am Halsband hingen diesmal zusätzliche Ketten, welche mit den Handfesseln aus Leder verbunden waren.
Er legte ihr das Halsband an und wohlige Schauer durchzogen sie.
Doch er wäre nicht ihr Herr, wenn er nicht noch eine kleine Gemeinheit parat hätte.
Nachdem er ihr auch die Handfesseln angelegt hatte, löste er den Karabinerhaken am Halsband, zog die Ketten durch den Ring und hakte sie im String ein.

„So kann ich dich noch besser führen“ sagte er mit einem frechen Lächeln und zupfte etwas an den Ketten.
Ihre Reaktion folgte direkt, denn die Ketten teilten nun ihre mittlerweile feuchten Lippen.

Er gab ihr einen leichten Schubs in Richtung der Partyräume, dass Spiel begann…

Wird fortgesetzt…..

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Wahr oder erfunden? Teil II

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                                                                                                       Spanisches Pferd, auch spanischer Reiter genannt.

Die Erwartung steht ihr ins Gesicht geschrieben.
Er führt sie in den grossen SM-Raum,  direkt hinter Disko…

Ein grosser, halb offener Käfig dominiert die Bühne,  auf der unteren Ebene stehen verschiedenste Spielgeräte.
Er entscheidet sich für das hölzerne Pferd, eine Art Holzbock mit Sprossen und einer schmalen, spitz zulaufenden Sitzfläche.
Sie zieht das Kleid aus, steht vor Ihm wie Gott sie schuf. Nackt und begierig auf seine Anweisungen.
Er platziert sie auf dem Pferd, legt ihre Hände auf den Rücken und fesselt sie.
Nun ruht ihr ganzes Gewicht direkt auf der spitzen Sitzfläche,  ihre Schamlippen werden vom Holz „gespalten“.
„Halt still“ flüstert er ihr ins Ohr.
Sie verliert keinen Gedanken daran, denn bequem ist das Pferd nicht.
Gespannt erwartet sie seine nächste Behandlung, umringt von neugierigen „Stino’s“ (Szenebegriff für Normalos).
Der kleine, silberne Koffer klickt leise als ihr Herr ihn öffnet. 
Dort drin sind all die tollen Dinge, die sie so sehr mag…..
Verschiedene Peitschen, Seile, Vibratoren, Klemmen….

Als erstes kommt die 20zig schwänzige Wildlederpeitsche zum Einsatz.
Sanft streichelt sie uber ihre Haut, nur um im nächsten Moment  zu zubeißen.
Sie genießt jeden einzelnen Schlag, zuckt nur ganz leicht…
Nicht so die Zuschauer, welche bei jedem Schlag zurück zucken, als wenn sie selbst behandelt werden würden.

Der Raum knistert vor Begierde,  man kann die Lust regelrecht schmecken…

Wahr oder doch erfunden?
Immer noch überlasse ich die Entscheidung euch….

Teil III folgt…

Wahr oder erfunden? Teil 1

Ich überlass es Euch zu entscheiden….

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Der Club…
Düster, rauchig und von der  Erotik geschwängert…

Das Outfit…
Sie trägt ein langes, durchsichtiges, schwarzes Kleid mit Samtornamenten…
Er eine schwarzen Herrenrock, dazu ein passendes Hemd…

Er genießt die Blicke der anderen auf ihrem Körper, sie ist unnahbar…
Doch nur für die „Anderen“…
Ihrem „Herren“ steht sie jederzeit zur Verfügung, wann immer er will…

Heute feiert ein befreundetes SM-Pärchen ihr 25 Jähriges. Es wird Sekt gereicht, er weist sie auf ihren Platz zu seinen Füßen.
Brav befolgt Sie seiner kaum wahrnehmbaren Weisung und nimmt ihren Platz ein.
Doch Sie wäre nicht Sie selbst, wenn Sie die neue Position nicht ausnutzen würde, so auf Augenhöhe mit seinem Schritt.
Sie lehnt ihren Kopf gegen seine Hüfte, ganz zufällig greift ihre Hand von hinten durch seine Beine… Sie weiß, dass ausser dem Stoff nichts weiter im Weg ist…
Ihre Finger streicheln über den Stoff, genau dort, wo seine Eier sind. Sie registriert das Anspannen seiner Arschmuskeln, also lag sie richtig. Ihr Kopf  neigt sich zur Seite… Sie spürt seine Erregung.

Doch er bleibt in seiner Rolle als Dom… Greift in ihr Haar und zieht sie sanft und doch bestimmt aus der „Gefahrenzone“.
„Du willst also spielen?“ sagt er und schaut ihr tief in die grünen Augen.
„Ja Herr, dass will ich“ antwortet sie ihm mit abgewandten Blick…

Fortsetzung der „Wahr oder Erfunden“-Geschichte demnächst!

Na, was meint Ihr?
Realität oder Fiction?
Freu mich auf eure Kommentare!

Warum Männer nicht gleich Männer sind-

Neulich um Club:
Freitag, endlich Wochenende.
Endlich etwas entspannen, den Stress der Woche hinter sich lassen.
Dann kommste im Club an und schaust dir das „Angebot“ an…
„Ja is denn heut schon Halloween?“

Meine Fresse… Natürlich hat alles irgendwie seine Daseinsberechtigung, aber heut sah’s gewaltig nach Reste-ficken aus. Wie schön, dass meine Frau und ich auch alleine Spaß haben können, denn diesmal wars echt hart.
Die Hühnersuppe im Pool viel zu fettig, die Soloherren direkt aus der Gosse… Ich bin für Gesichtskontrolle!
Warum kann man als Clubbetreiber nicht auf ein gewisses Level achten???
Achja… der schnöde Mammon…
Leute tut was, sonst bleiben wir zuhause!

Neulich im Club oder wie Shades of Grey die Sichtweise veränderte

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Vorweg, ich habe die Buchreihe „Shades of grey“ nicht gelesen, noch nicht.

Samstag Abend, es war mal wieder Zeit ins Haus Sandersfeld zu fahren und wieder zu spielen.

Ja, bei uns heissen SM-Sessions Spiele. Man schlüpft in seine bevorzugte Rolle, in bestimmte Kleidung (mal mehr, mal weniger) und nutzt spezielle Spielgeräte.

Es ist ein Rollenspiel für Erwachsene.

Als meine Frau auf dem hölzernen Pferd von mir platziert wird, trägt sie nur eine venezianische Maske und ich kleide sie in Seile.
Immer mehr Zuschauer versammeln sich in gebührenden Abstand und verfolgen unser Spiel.
Und nun fällt mir der Unterschied zum letzten Besuch auf.
Anstatt erschreckt zurück zu weichen und blöder Kommentare sind es besonders die Frauen, welche meine Frau sehr interessiert beobachten und jede noch so kleine ihrer Reaktionen auf meine schmerzvolle und doch liebevolle Behandlung wahrnehmen.
Sonst waren es immer Kommentare wie „o mein Gott, der schlägt seine Partnerin, die Ärmste“ und ähnliche, die uns recht schnell die Lust am Spiel versauten.
Doch diesmal war alles anders. Sie schienen endlich zu verstehen.
Schienen meine Frau regelrecht zu beneiden, würden es gern selbst erleben.
Sollte eine Erotik-Roman Reihe das geschafft haben, was tausende SMler nicht geschafft haben?
Ist SM endlich als sexuelle Spielart in den Köpfen derer angelangt, die es sonst als pervers und abstossend empfanden?

Ich werde mal einige der Bücher lesen und bin gespannt ob es wirklich Verständnis ist, oder einfach nur zum „Trend“ wird.

Waaas? Du machst SM? Das ist ja pervers!

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-dramatisierte Darstellung eines SM-Pärchens-

So und ähnlich sind die meisten Reaktionen im Freundes- und Bekanntenkreis, wenn man zu seinen sexuellen Vorlieben steht.

Gegenfrage: Was ist pervers?
Ist der Typ, der gerne Frauenkleidung trägt pervers?
Ist das Mädchen von nebenan pervers, weil sie auf Männer steht, die ihr Vater sein könnten?
Ist der Arbeitskollege pervers, weil er homosexuell ist?

Nein.
Nur weil viele immer noch nicht die Sexualität anderer akzeptieren wollen, nur weil immer noch soviel Engstirningkeit existiert, sind Menschen die von der „Norm“ in den Köpfen anderer abweichen gleich pervers. Dabei ist gerade der BDSM Bereich viel „alltäglicher“ als die meisten denken. Es beginnt schon beim harmlosen Klapps auf den Po, beim Augenverbinden im heimischen Schlafzimmer, beim Knabbern an den Nippeln. BDSM ist ein sehr weitläufiger Fetisch und sicherlich nichts für jedermann. Hier alle Facetten aufzuführen, würde den Rahmen eindeutig sprengen. Sehr empfehlenswert zum Thema ist das Taschenbuch „Die Wahl der Qual“ von Katrin Lässig und Ira Stürbel, erschienen im RoRoRo Verlag.
ISBN: 3-499-60944-4

Anstatt Menschen zu verurteilen, weil sie eben diesen Fetisch ausleben, einfach mal nachfragen. Gerade SMler sind gerne bereit, Vorurteile durch Aufklärung aus der Welt zu schaffen.