Lebenszeichen

Ja schau an, mich gibt es noch.

Viel passiert in der letzten Zeit…

Noch fehlt mir die Motivation, mich wieder aktiv dem Schreiben zu widmen,

doch allein dieses Lebenszeichen gibt Grund zur Hoffnung und ausserdem schulde ich Euch ja noch eine Fortsetzung ;-)

Grüße aus dem dunklem….

madame-sherris-castle-ruins-in-new-hampshire--19665

Flucht…

Die Sonne scheint und doch ist alles grau, die Luft schmeckt nach Regen. Mir ist arschkalt, warum haben die Deppen da T-Shirts an? Und diese überdrehte Freude überall…
Oder bin ich einfach nur überempfindlich?
Blanke Nerven…
Ich geh wieder nach Hause, zurück in meine Burg.
Alles dunkel, keiner da, ich mach mal wieder dicht…
Flüchte in meine eigene Welt… versteck mich vor dem Rest.
Hier bin ich König, hier bin ich frei. Die Scheisse da draußen für eine Weile vergessen. Die Schmerzen sind verdrängt, ich fühl mich berauscht. Der Körper ist schwer, endlich Entspannung. Hier steht die Zeit still, wie einen Film lebt ich die schönen Momente nach…

Zeiten ändern Dich…

Leider kann ich diesem Satz aus eigener, persönlicher Sicht bestätigen, ja, glatt unterstreichen.

Falls dies überhaupt wer liest, Vielen Dank für deine Zeit :-)

Allen anderen Sorry das es hier so lange so ruhig war.

Tja…

was ist passiert?
Mein Ziehsohn (15) wurde im August 2013 bei einem Unfall lebensbedrohlich verletzt. Über ein halbes Jahr bangten wir uns sein Leben, unsere Welt blieb plötzlich stehen.

Die Lebensgefahr ist überwunden, doch hat er schwere Hirnverletzungen davon getragen, keiner weiß ob, bzw. inwieweit er irgendwann wieder am aktiven Leben teilnehmen kann. Er macht mittlerweile sehr gute Fortschritte, kann die ersten Worte wieder sprechen. :-)

Und doch hat die verstrichene Zeit uns verändert….

Es lässt sich sehr schwer beschreiben, wer mich persönlich kennt, dem wird es auffallen. Wie jedem bisher.

Ob es positiv ist?

mhmmm…

Eines steht für mich fest: ich will keine eigenen Kinder. Dieses Leid möchte ich nie wieder spüren.

ansonsten… Schluß mit Lustig.

Tom 2.0

Tom 2.0

Kennst Du sie?

Die Finger kribbeln, alle Sinne auf Alarm…
Die Luft schmeckt nach Leben…
Völlige Reizüberflutung, Leidenschaft geweckt…
Totale Erregung, zugleich tiefenenspannt…
Die Ohren gespitzt, die Welt verdrängt…
Unter Strom,  doch völlig sicher…
So rar, so selten…
Hoch geschätzt, oft verflucht…
Wie in Zeitlupe, rasend schnell vorbei…
So intensiv,  verblassend die Erinnerung…
Wie eine Droge, gefährliche Sucht…

…diese kleinen Momente der Zweisamkeit.

Von mir für Dich, starke Löwenmama :-*

Der Reiz der Vorführung Part II

Ihr Herr ließ sie vor sich her gehen, nicht etwa weil sie sich ihrer Rolle in diesem gemeinsamen Spiel nicht bewusst war…
Er tat es, um die Reaktionen der anderen Gäste besser wahrnehmen zu können.
Es erfüllt ihn mit Stolz zu sehen, wie seine Sub begutachtet wird und sich die Empfindungen der Umstehenden sich in ihren Mimiken widerspiegelt.
Er sah ehrliche Anerkennung,  verhohlende Begierde, versteckten Neid – All das machte ihn unendlich stolz, den diese Sub war nicht nur Spielgefährtin, sie war die Frau die er liebte.

Sie gingen direkt an die Bar im Raucherbereich und sie bestellte die Drinks.
Und auch hier bemerkte er die Blicke der anderen auf ihr…

Sie unterhielten sich über dies und das bis ihr Herr plötzlich das Thema wechselte : “Ich will dich wieder auf der Sklavenaustellung zur Begutachtung freigeben…”
Ihre Augenbrauen rutschten nach oben und fast wäre ihr ein Widerspruch über die Lippen gerutscht.
Die Sklavenaustellung…
Sie wusste nicht, ob sie es lieben oder hassen sollte. Es erfüllte sie mit Scham und gleichzeitig erregte es sie. Doch es dürfen nur Frauen sie begutachten und testen. Um als Mann mit ihr zu spielen, musste er ihr vollstes Vertrauen haben und das besaßen nur einige wenige.
Sie sah ihn an und sprach:” Aber bitte wieder mit dem Zettel.”
Er nickte.
Der Zettel war eine Art Anleitung fur die anderen Gäste. Man trug den Namen des  Sklaven oder der Sklavin ein, setzte seine Kreuze bei den Erlaubnissen und Verboten und hängte ihn zusammen mit dem Sklaven, der Sklavin an eine Kette, welche an der Decke verankert ist. Dann zieht man sich zurück und genießt das Schauspiel.

Fortsetzung folgt.

Der Reiz der Vorführung

image

Als sie auf der Party erschienen,  war der Club schon gut gefüllt.
Seine Sub  war noch nicht entsprechend gekleidet, was sich nun ändern sollte.
Ihr Herr hatte ihr alles mitgebracht, die Unterbrustcorsage, den String mit den beiden Ketten im Schritt,
die neuen Schuhe und als kleines Highlight eine Nonnenhaube.

Er schaute ihr beim umziehen zu. Das tat er gern, wie sie wusste.
Mit den Augen streichelte er über ihren entblößten Körper,  nicht eine Stelle wurde ausgespart.
Er beobachtete wie sie die Corsage anlegte und dann in den String stieg.
Als die Ketten ihre Lippen umspielten, lächelte er zufrieden.

“Ich habe noch eine Kleinigkeit für dich” sprach er und griff in die große schwarze Tasche.
Als seine Hand wieder zum Vorschein kam, hielt er ein Halsband in der Hand.
Ihr Halsband. Ihre Augen begannen zu glitzern, denn dieses Halsband zeichnete sie als das aus, was sie war:

Seine Sub!

Doch am Halsband hingen diesmal zusätzliche Ketten, welche mit den Handfesseln aus Leder verbunden waren.
Er legte ihr das Halsband an und wohlige Schauer durchzogen sie.
Doch er wäre nicht ihr Herr, wenn er nicht noch eine kleine Gemeinheit parat hätte.
Nachdem er ihr auch die Handfesseln angelegt hatte, löste er den Karabinerhaken am Halsband, zog die Ketten durch den Ring und hakte sie im String ein.

“So kann ich dich noch besser führen” sagte er mit einem frechen Lächeln und zupfte etwas an den Ketten.
Ihre Reaktion folgte direkt, denn die Ketten teilten nun ihre mittlerweile feuchten Lippen.

Er gab ihr einen leichten Schubs in Richtung der Partyräume, dass Spiel begann…

Wird fortgesetzt…..